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Die
Ursprünge des Karate reichen bis ins 6. Jahrhundert n.Chr. zurück, als
Chinesische Mönche aus gymnastischen Übungen im Lauf der Zeit eine spezielle
Kampfkunst zur Selbstverteidigung entwickelten.
Auf
Okinawa, der Hauptinsel der
Ryu-Kyu-Inseln südlich von Japan
verhängte Anfang des 15. Jahrhunderts König SHO SHIN ein allgemeines
Waffenverbot, um den Frieden in dem lange Zeit von Unruhen heimgesuchten Land zu
sichern. Dadurch erfuhr die einheimische Kampfkunst TE (Te=Hand) einen
entscheidenden Aufschwung.
Durch den Kulturaustausch mit
China kamen verstärkt Elemente
des Chuan-fa (heute fälschlicherweise als Kung-Fu bezeichnet) nach Okinawa,
unter deren Einfluss der Kampfstil KARATE entwickelt wurde.
Als Vater des
modernen KARATE-DO gilt GICHIN FUNAKOSHI. Er kam
1922 im Alter von 55 Jahren nach Japan um Karate vorzustellen. Er folgte damit
einer Einladung des Kronprinzen, welcher eine Karate Vorführung auf Okinawa
gesehen hatte. Er blieb
darauf hin in Japan und lehrte dort Karate. Viele
Karate-Meister aus Okinawa folgten Ihm und verbreiteten somit auch die
verschiedenen Stilrichtungen des Karate.
Die bekanntesten
Stilrichtungen sind heute SHOTOKAN,
SHITO RYU, GOJU RYU und WADO RYU.
1955
wurde von MASATOSHI NAKAYAMA die JKA (Japan Karate Association) gegründet.
1957
brachte der Karate-Pionier JÜRGEN SEIDEL das Karate erstmals nach Deutschland.
1976
schlossen sich die DKU (Deutsche Karate Union) und der DKB
(Deutscher Karate Bund) zum DKV (Deutscher Karate Verband) zusammen. Der DKV
hat mittlerweile über 200.000 Mitglieder und ist der einzige
autorisierte Fachverband für Karate in Deutschland.
Im Jahr
2000
richtete der DKV die bisher größte und erfolgreichste WM in München aus, bei
der auch zwei Athleten des DKV einen Weltmeistertitel errangen.
Im Jahr 2004
wird Karate das erste Mal als Demonstrationssportart bei den Olympischen
Sommerspielen in Athen vertreten sein.
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